Swisscup Walensee (06.-07. Jun 2015)

Ein kleines aber sportliches Feld von 11 Booten hat ueber das Wochenende vor Muehlehorn an einer zum SwissCup zaehlende Regatta mitgesegelt. Top Segler wie der amtierende Europameister aus Berlin Frithjof Schwerdt, Junioren Weltmeister Alexander Greil aus Horgen, Vizeweltmeister Roger Oswald aus Oberrieden sowie Lokalmatador und amtierender deutscher Meister Nicolas Duchoud waren heiss auf das Podium.
Der Kollege aus dem Norden ist nach einer Verletzung am Knie erst seit einigen Wochen wieder auf dem Wasser und reiste schon frueher an. So kam es dass die schoene Thermik, welche sich am spaeteren Nachmittag bei schoenem Wetter fast taeglich bemerkbar macht bereits am Freitag genutzt werden konnte. Die Eigenheiten sowie Besonderheiten des Walenseewindes sind kein Geheimnis und wurden offen Kommuniziert. Dies zeichnet diese noch relativ junge Klasse aus, Respekt und Fairplay wird gross geschrieben. Schlussendlich soll auch der beste Segler am Schluss zu oberst auf dem Podium stehen.
Nach einem Briefing am Samstagmittag bezueglich Ablauf der Regatta sowie Sicherheit auf dem Wasser liess der Walensee die Gaeste nicht lange warten und zeigte sich mit einer frueh einsetzenden Thermik von der besten Seite. Es konnten 5 spannende Laeufe bei einer Windstaerke von 12-18 Knoten, was ca. 20-30 km/h entspricht gesegelt werden. Von den 5 Laeufen zaehlten am Samstagabend die 4 besseren und an der Spitze teilten sich Frithjof Schwerdt und Nicolas Duchoud mit der gleichen Punktzahl die Spitze. Beim Nachtessen im Restaurant Muehle fuellten sich die Tische bunt mit Seglern welche als Teilnehmer gestartet sind und Seglern vom "Segel Club oberer Walensee" sowie der "Interessengemeinschaft Trockenplatz Muehlehorn" welche sich um die Organisation gekuemmert haben.
Am Sonntag erwies sich die Situation mit der allgemeinen Bisenlage entwas schwieriger. Bei Bisenlage wird die Thermik durch den aus Richtung Amden kommenden Wind in Weesen gestoert und kann sich nicht immer durchsetzen. Die Regattaleitung beschloss dennoch bei sehr leichtem Wind auf's Wasser zu gehen. Es wurden zwei Leichtwindlaeufe, die zum Vortag nicht unterschiedlicher sein konnten gesegelt. Frithjof Schwerdt startete vor dem letzten Lauf mit einem Punkt Vorsprung. Um diesen Punkt aufzuholen Riskierte Nicolas Duchoud im letzten Lauf zu viel und war am Start ueber der Startlinie was Schlussendlich zu einer Disqualifikation des entsprechenden Laufes fuehrte. Der Sieg ging somit den Gast aus Deutschland welcher ueber saemtliche Laeufe immer vorne mit segelte und an diesem Wochenende der Beste war.

Der Organisator und Zweitplatzierter

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